Berlin (ots) - Ab 1. Juli 2008 haben Miet- und Kaufinteressenten
das Recht auf Vorlage eines Energieausweises. Zunächst nur bei
Häusern, die bis 1965 gebaut wurden, ab Anfang 2009 auch bei allen
übrigen Wohngebäuden. "Jeder sollte sich vor Anmietung oder Kauf
einer Wohnung oder eines Hauses vom Eigentümer einen Energieausweis
zeigen lassen", rät Felicitas Kraus, Bereichsleiterin bei der
Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena). "Der Energieausweis hilft, die
zukünftig anfallenden Energiekosten abzuschätzen. Angesichts
steigender Energiepreise sollte man sich auf jeden Fall für eine
sparsame Immobilie entscheiden." Eigentümern, die keinen oder nur
einen unvollständigen Energieausweis vorlegen, droht eine Strafe von
bis zu 15.000 Euro.
Die dena informiert, worauf Miet- und Kaufinteressenten beim
Energieausweis besonders achten sollten:
1. Bedarfs- oder Verbrauchsausweis: Es gibt zwei Arten von
Energieausweisen. Beim Bedarfsausweis nimmt der Fachmann in einer
technischen Analyse die Bausubstanz und die Heizungsanlage des
Gebäudes unter die Lupe. Aufgrund des energetischen Zustands des
Gebäudes berechnet er die Energie, die für Heizung, Lüftung und
Warmwasserbereitung bei durchschnittlicher Nutzung benötigt wird.
Darauf aufbauend macht er konkrete Vorschläge, wie die
Energieeffizienz verbessert werden kann. Der Verbrauchsausweis
entsteht auf der Grundlage der Heizkostenabrechnungen und gibt den
Energieverbrauch der Gebäudenutzer in den letzten drei Jahren an. Die
Bewertung eines Gebäudes im Verbrauchsausweis hängt somit auch vom
individuellen Heizverhalten der Bewohner ab. Die dena empfiehlt
deshalb den Bedarfsausweis und rät vor allem Kaufinteressenten nach
dieser Energieausweisvariante zu fragen.
2. Im roten oder im grünen Bereich: Entscheidend ist sowohl beim
Bedarfs- als auch beim Verbrauchausweis, ob ein Gebäude im grünen
oder im roten Bereich der Farbskala liegt. Grün bedeutet, dass wenig
Energie für Heizung und Warmwasser benötigt wird; rot steht für eine
schlechte Energiebilanz.
3. Vollständig nur mit Modernisierungsempfehlungen: Zu jedem
Energieausweis gehören individuelle Modernisierungsempfehlungen, die
auch von Miet- und Kaufinteressenten eingesehen werden dürfen. Mit
ihrer Hilfe kann eingeschätzt werden, welche Modernisierungsmaßnahmen
den Energiebedarf des Gebäudes deutlich verbessern würden. Ein
Anspruch auf Umsetzung der Maßnahmen besteht jedoch nicht. Die dena
empfiehlt: Potenzielle Käufer und Mieter sollten auf jeden Fall
nachfragen, ob und wann die vorgeschlagenen Maßnahmen umgesetzt
werden.
Bei bestehenden Vertragsverhältnissen muss kein Energieausweis
vorgelegt werden. Weitere Informationen zum Energieausweis unter
www.dena-energieausweis.de. Kostenlose Energie-Hotline für
Verbraucher: 0800 0 736 734.
Originaltext: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)
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Pressekontakt:
Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena), Olga Kahre, Chausseestraße
128a, 10115 Berlin, Tel: +49 (0)30 72 61 65-769, Fax: +49 (0)30 72 61
65-699, E-Mail: kahre@dena.de, Internet: www.dena.de
Taunusstein (ots) -
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Das erfolgreiche RAZR2 V8 überrascht jetzt in der edlen Farbnuance
Rose Gold und mit einer espressofarbenen Tastatur. So verleiht das
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anmutigeren Look und eine sommerliche Leichtigkeit. Das RAZR2 V8 Rose
Gold ist für 349 Euro (inkl. MwSt., ohne Kartenvertrag) im Handel
erhältlich.
Originaltext: Motorola
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Motorola
Erlangen (ots) - Zur Halbzeit der Fußball-Europameisterschaft
kommentiert der Chefredakteur der Zeitschrift "Deutsche Sprachwelt",
Thomas Paulwitz, das Sprachgebaren der Deutschen:
Der Sieg der deutschen Mannschaft gegen Österreich bedeutet, daß
England aus dem Turnier ausscheiden muß. Genauer gesagt: die
englische Sprache. Das Motto muß nun heißen: "Ein Löw statt Three
Lions". Hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel vor der
Europameisterschaft den deutschen Nationalspielern noch "im Namen
aller" auf englisch "Good luck" gewünscht, und hatte
DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach über die "Mission impossible,
dieses Ticketing zu handeln", geklagt, so wurde in der
Mannschaftssitzung nach der Niederlage gegen Kroatien wieder deutsch
geredet. Denn Deutsch ist die Sprache, in der sich die Deutschen
untereinander verständigen müssen, wenn es wirklich um etwas geht,
damit Mißverständnisse ausgeschlossen sind.
Bundestrainer Joachim Löw hatte seine Spieler nach dem siegreichen
Spiel gegen Polen gemäß seinen Worten "down to earth" bringen wollen.
Das hatten die deutschen Nationalspieler offenbar nicht klar genug
verstanden, denn Kroatien gewann das Spiel. Nun fanden sie nach einer
von Michael Ballack geleiteten Mannschaftssitzung, die deutsch und
deutlich in "Fußballersprache" abgehalten wurde, zum Erfolg zurück.
"Wir haben alles auf den Tisch gepackt und uns auch in der
Fußballersprache gesagt, was einem nicht paßt", sagte Ballack. Das
wurde verstanden, wie das Spiel gegen Österreich zeigte.
Auch außerhalb des Platzes verhindert die deutsche Sprache
Ideenlosigkeit. "Public Viewing" ist nicht wegen des regnerischen
Wetters auf dem Rückzug. Zahlreiche Wortfindungswettbewerbe in den
Medien zeigten die Sehnsucht nach deutschen Entsprechungen und regten
zum schöpferischen Sprachspiel an. "Fußballkino" oder "Rudelgucken"
zeigen die Lebendigkeit der deutschen Sprache. Diese sollte auch im
einfallslosen Herzogenaurach gebraucht werden, wo man auf Wunsch des
Puma-Vorstandsvorsitzenden Jochen Zeitz eine Straße "Puma Way"
getauft hat. Das Turnier um die deutsche Sprache ist also noch längst
nicht gewonnen.
Pressemitteilung:
http://www.deutsche-sprachwelt.de/berichte/pm-2008-06-17.shtml
Originaltext: Deutsche Sprachwelt
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Pressekontakt:
Thomas Paulwitz
Telefon 09131/480661
http://www.deutsche-sprachwelt.de
http://www.sprachpflege.info
schriftleitung@deutsche-sprachwelt.de
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